Apple arbeitet an VR-Brillen mit einer Auflösung von 8K für 3000 Euro

Apple arbeitet an VR-Brillen mit einer Auflösung von 8K für 3000 Euro

Leon
Von Leon
Veröffentlicht: 03-03-2021
Aktualisiert: 17-03-2023

Nach Technologiegiganten wie Facebook und Sony steigt Apple auch in den VR-Markt ein, gab Bloomberg bekannt. Die Apple VR-Brille wird 2022 vor dem bereits angekündigten AR-Headset erwartet.

Leistungsstarker Prozessor und 8K-Bildschirme im Apple VR-Headset

Apple plant die Bereitstellung seiner leistungsstärksten Chips und Prozessoren. Bisher getestete Chips haben noch bessere Spezifikationen als der Prozessor des Apple Macbook. Diese Rechenleistung wird zur Steuerung der 8K-Bildschirme benötigt, die bisher höchste Auflösung in (Verbraucher-) VR-Brillen.

 

Die Leistung erfordert leistungsstarke Prozessoren. Infolgedessen benötigt die VR-Brille Lüfter, was Apple bei Mobilgeräten normalerweise vermeidet. Darüber hinaus wird die Apple VR-Brille über eine externe Kamera verfügen, so dass auch AR-Funktionen möglich sind. Es ist seit einiger Zeit bekannt, dass Apple etwas mit AR machen möchte. Erwähnt wird auch ein App Store für die Brille mit dem Namen rOS, in dem das „r“ möglicherweise für die Realität steht. Es ist noch unklar, mit welchen Funktionen und Inhalten Apple die Brille auf den Markt bringen wird.

Preis der Apple VR-Brille höher als die der Konkurrenz

Das Apple VR-Headset ist viel teurer als die der Konkurrenz. Die Website The Information gibt einen Preis von 3000 US-Dollar an, während das durchschnittliche VR-Headset zwischen 300 und 900 US-Dollar kostet. Apple rechnet damit, jeden Tag eine Brille pro Geschäft zu verkaufen, was etwa zweihunderttausend Brillen pro Jahr entspricht. Das Apple VR-Headset ähnelt laut Bloomberg der N301. Es bleibt abzuwarten, ob der hohe Preis und der späte Einstieg die Verkaufszahlen beeinflussen.

Schweres Gewicht kann zu Nackenbeschwerden führen

Die Apple-Brille hat die gleiche Größe wie die Oculus Headsets, die ein erhebliches Gewicht mit sich bringt. In Kombination mit den genannten Teilen führt dies zu Bedenken hinsichtlich möglicher Nackenbeschwerden. Apple löst dieses Problem, indem der Abstand zwischen dem Bildschirm und den Augen des Trägers entfernt wird. Für Träger mit schlechter Sicht wird Apple ein System entwickeln, bei dem der Träger spezielle Objektive in das Headset einsetzen kann.